Wir zeigen uns mit den Menschen in der Ukraine solidarisch und bieten Unterstützung, wo wir können. 

Freiheit, Pluralität und Sicherheit sind für uns wichtige und unabdingbare Grundwerte. Die freiberufliche Tätigkeit ist getragen von einem humanistischen, friedlichen Weltbild und hat keinerlei Wert, wenn sie nicht im Rahmen einer offenen, freien und vor allem demokratischen Gesellschaft unabhängig von politischen Konstellationen erbracht werden kann.

Die Freien Berufe Österreichs lehnen daher grundsätzlich gewaltsames Vorgehen gegen die Rechtsstaatlichkeit ab und verurteilen jegliche Aggressionen sowie kriegerische Auseinandersetzungen.

„Gemeinsam sprechen wir uns für die sofortige Einstellung aller Kriegshandlungen aus und ersuchen dringend zum Schutz der Zivilbevölkerung um konsensorientierte Rückkehr aller Partner an den Verhandlungstisch.  Es darf nichts unversucht gelassen werden, um Frieden, Sicherheit sowie Meinungs- und Pressefreiheit wiederherzustellen“, unterstreicht der Präsident der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO), Baurat h.c. DI Rudolf Kolbe, namens des gesamten BUKO-Präsidums die Solidarität mit der Ukraine.

„Ukrainischen Flüchtlingen, die in ihrer Heimat einen freien Beruf ausgeübt haben, empfehlen wir, mit der jeweiligen österreichischen Freiberufskammer in Kontakt zu treten, um individuelle Hilfs- und Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen“, so Präsident Kolbe abschließend.

Mehr Informationen finden Sie auf den einzelnen Homepages der Kammern

 

Die Freien Berufe bieten allen Frauen hochqualifizierte und gleichberechtigte Berufschancen und Arbeitsplätze.

„Uns geht es nicht nur um die plakativen Schlagworte „gleiche Entlohnung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, sondern darum, dass Frauen in all unseren freien Berufsständen ein weites Arbeitsumfeld, gute Aufstiegschancen und Arbeitsplatzbedingungen vorfinden“, skizziert anlässlich des Internationalen Frauentages der Präsident der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) und der Kammer der ZiviltechnikerInnen, Baurat h.c. DI Rudolf Kolbe, die Ausgangslage in den freien Berufsständen.

Gerade die Berufsstände der Freien Berufe zeichne insgesamt ein hoher Frauenanteil aus.

 

 

Das komme nicht von ungefähr, da Verbesserungsmöglichkeiten nicht nur gesehen, sondern aktiv an deren Umsetzung gearbeitet werde:

  • mehr Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen und Wiedereinstieg in das Berufsleben
  • Schaffung von besseren Rahmenbedingungen durch Mentoring-Programme (z.B. YesWePlan Erasmus+)
  • Initiativen und Kampagnen, um unsere Berufsbilder attraktiver für Frauen/Mädchen jenseits traditioneller Berufsentscheidungen zu machen
  • Förderung von Maßnahmen zur Erleichterung der Teilnahme von UnternehmerInnen an öffentlichen Ausschreibungen
  • Attraktivierung des Weges zu mehr Frauen in Führungsgremien und -etagen

„Mit unserem Werteverständnis, unserer gesamtgesellschaftlichen Haltung und den konkreten Maßnahmen für die Zukunft tragen wir dazu bei, dass geschlechterbezogene Ungerechtigkeiten kontinuierlich abgebaut werden“, so Präsident Kolbe abschließend.