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Freie Berufe gegen Beteiligung von Investoren an Kanzleien und Praxen

Rechtsanwälte, Steuerberater & Co laufen Sturm

Die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) spricht sich geschlossen gegen die geplante Einführung sogenannter „Interdisziplinärer Gesellschaften“ aus. Diese neue Gesellschaftsform soll auf Wunsch der Wirtschaft die Zusammenarbeit von Angehörigen der freien Berufe mit Gewerbetreibenden unter einer Firma ermöglichen, teilte die BUKO heute in einer Aussendung mit. Die geplanten interdisziplinären Gesellschaften würden nach Auffassung der Bundeskonferenz „den zeitlosen, gesetzlich festgeschriebenen Grundsatz untergraben, wonach Angehörige der Freien Berufe wie Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftstreuhänder, Ärzte oder Architekten ausschließlich im Interesse und zum Schutze ihrer Klienten oder Patienten wirken müssen“.

Die neuen gemischten Firmen bedeuteten laut BUKO insofern eine Abkehr von dieser „berufsbegründenden Tradition“, als sie weniger die existentiellen Anliegen ihrer Klienten oder Patienten im Auge hätten, als vordergründige Profiterwartungen eines Gesellschafters, der sich mit Risikokapital zum Beispiel in eine Rechtsanwaltskanzlei einkaufe. Die Fremdbeteiligung berufsfremder Dritter - etwa durch Pharmakonzerne, Versicherungen, Investmentfonds, Banken, Bauunternehmen - führte zu einer Beseitigung der über Jahrhunderte geschaffenen Berufsgrundlagen der Freien Berufe. Dies ginge zu Lasten der Bevölkerung und ihres Vertrauens in Medizin, Justiz und Wirtschaft, so verlautet es aus der Bundeskonferenz.

Indes stünden die Freien Berufe für hochqualitative und spezialisierte Beratungs- und Dienstleistungen in komplizierten und sehr sensiblen Lebensbereichen. Basis ihrer Tätigkeit seien Vertrauen und Professionalität. Daher würden die Berufsregeln der Freien Berufe strenge Voraussetzungen vorsehen, heißt es weiter aus der BUKO. Dazu zählten lange und schwierige theoretische und praktische Ausbildungen, anspruchsvolle Prüfungen, verpflichtende Fortbildungen und bei Verstoß mit scharfen Sanktionen belegte Berufsregeln.

Im Übrigen sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden in den verschiedensten Formen bereits heute gelebte Praxis. Sie habe sich bestens bewährt und komme ohne eine Vergesellschaftung zwischen den Kooperationspartnern aus. Es bestehe folglich weder aus Sicht der Freien Berufe, noch aus Sicht der Klienten, Patienten und Konsumenten der Bedarf nach einer neuen Vergesellschaftungsmöglichkeit.

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Mag. Dr. rer. nat. Daniel Alge, Präsident der Österreichischen Patentanwaltskammer

Änderung im Präsidium der Österreichischen Patentanwaltskammer

Daniel Alge neuer Präsident der Österreichischen Patentanwaltskammer

Der Patentanwalt Mag. Dr. rer. nat. Daniel Alge (Jg. 1965) ist neuer Präsident der Österreichischen Patentanwaltskammer. "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und bedanke mich herzlich für die hervorragende Arbeit meines Vorgängers DI Peter Puchberger. Ich werde weiter mit allen beteiligten Kreisen daran arbeiten, die Stellung des gewerblichen Rechtsschutzes in Österreich zu stärken, um Erfindern und Schutzrechtsinhabern zu machtvollen Schutzrechten zu verhelfen. Dies ist insbesondere für eine schlagkräftige und wettbewerbsfähige Wirtschaft in Österreich von großer Bedeutung." Alge wurde am 3. Dezember zum neuen ÖPAK-Präsidenten gewählt, am 10. Dezember 2015 fand die Angelobung durch die Aufsichtsbehörde, dem Österreichischen Patentamt, statt.

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Polizeistaat Österreich?

Terror und Asyl: Juristen warnen vor Aushöhlung der Menschenrechte

Vor einer Beschneidung der Grund- und Menschenrechte im Zuge der Flüchtlingskrise und der Terror-Gefahr haben am 9. Dezember Vertreter von Rechtsanwälten und Richtern gewarnt. Die Juristen sehen aktuell eine "Hysterisierung" der Gesellschaft und eine Aushöhlung der Menschenrechte als Folge des Flüchtlingsansturms und der Terroranschläge in Paris.

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Dr. Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages, ÖRAK
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Mag. Kurt Frühwirth und DDr. Hannes Westermayer © Freie Berufe/Martin Lusser

Neuer Präsident, neuer Name und Logo

Bundeskonferenz der Freien Berufe will stärker an die Öffentlichkeit gehen

Mit 5. Dezember 2015 übernimmt Mag. Kurt Frühwirth, Präsident der Österreichischen Tierärztekammer offiziell die Funktion des Präsidenten der Bundeskonferenz Freie Berufe Österreichs von seinem Vorgänger DDr. Hannes Westermayer, Präsident der Österreichischen Zahnärztekammer. Als Vizepräsidenten fungieren Arthur Wechselberger, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, sowie Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Apothekerkammer und Dr. Rupert Wolff, Präsident des Rechtsanwaltskammertages.

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Mag. Dr. Bernhard Fink, Vorsitzender des Arbeitskreises Grund- und Freiheitsrechte des Rechtsanwaltskammertages

Rechtsanwaltskammertag skeptisch zu Staatsschutzgesetz

Rechtsanwälte kritisieren mangelhaften Rechtsschutz

Bernhard Fink, Vorsitzender des Arbeitskreises Grund- und Freiheitsrechte des Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), zeigt sich skeptisch bis ablehnend zum geplanten Staatsschutzgesetz, das noch im Dezember verabschiedet werden soll.

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Dr. Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages, ÖRAK

Asylgesetz vor Verabschiedung?

Begutachtungsfrist zu Ende - teilweise massive Kritik

Teilweise massive Kritik und Bedenken äußern Institutionen zum geplanten neuen Asylrecht, das die Bundesregierung einbringen und verabschieden will: unter anderem sieht es Erschwernisse beim Familiennachzug sowie eine Überprüfung des Asylstatus nach drei Jahren vor. Auch der Österreichische Rechtsanwaltskammertag hat eine Stellungnahme abgegeben. Im Wortlaut.

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Architekt DI Christian Aulinger, Präsident bAIK

Neues Normengesetz auf Kurs

Ziviltechnikerkammer begrüßt Ministerratsbeschluss

„Es ist erfreulich, dass viele unserer jahrelangen Forderungen und in einem Gesetzesvorschlag festgehaltenen Lösungen aufgenommen wurden. Zudem wurde bewussten oder unbewussten Falschinterpretationen und Gerüchten mit noch klareren Formulierungen im Gesetzestext entgegen getreten“, zeigt sich Ziviltechnikerkammer-Präsident Architekt Christian Aulinger angetan.

Presseaussendung der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

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